Gratisrollenspieltag 2018 #GRT2018 und Eis und Dampf #EisundDampf

Am 24.02.2018 war Gratisrollenspieltag, traditionell war am Tag darauf Rollenspieltreff in der Nachbarstadt, bei welchem ich mich entschlossen habe Eis und Dampf, natürlich mit Fate, zu leiten.

Am Anfang war die Spielerfindung etwas schwierig, zwar hatte ich einen tollen Neuling da sitzen, aber Werwolf und My Little Pony haben dann leider doch mehr Leute interessiert, so dass ich zuerst dachte ich würde gar nicht zum leiten kommen. Nachdem sich der Neuling dann einer Runde Maus und Mystic angeschlossen hatte, kamen eine knappe halbe Stunde später doch noch drei Spieler und wir konnten unser Pochturnier starten.

Kurz noch eine kleine Einführung in die Regeln von Fate gegeben und die Spickzettel von http://www.faterpg.de ausgeben und schon stürzten sich die Spieler auf die Charaktere und wählten einmal den Ethnologen Teodoro Pierini, den Stürzer Jesko Arjenson und die nubische Söldnerin Amanikahatashan aus. Als Start wählte ich den Kampf zwischen der Blutkuss und dem venizianischen Luftschiff aus und die Gruppe entschloss sich gleich mal der Blutkuss saures zu geben.

Leider würfelte ich grotig und die Spieler sehr gut, so dass sie Blutkuss ohne große Probleme in die Flucht geschlagen habe.

Doch leider kam jede Hilfe für das Luftschiff aus Italien zu spät und so konnten sie nur noch das Pochticket und einen Tresor mit Schmuck bergen.
Mit dem Ticket in der Tasche machte man sich auf vielleicht doch noch die Blutkuss einzuholen und abzuschießen, die gelang ihnen aber nicht. Also weiter zur Minenstadt B26, in welcher schon einiges los war.

Diverse Luftschiffe hatten schon angelegt und wurden mit speziellen Klammern am Boden gehalten. Diese sollten später verhindern, dass die Verlierer sich den Gewinner vorknöpfen und ihm so sein rotes Quecksilber abnehmen.

Nachdem sich die Besatzung ein wenig umgesehen hatte und machte man sich auf den Weg in den örtlichen Saloon, in welchem auch für jeden Spieler ein Zimmer reserviert war. Nach der Registrierung und einigen Zwischenspielen war den Spielern klar, dass es hier schon am brodeln war.
Dieser Eindruck verstärkte sich nach der ersten Nacht in welcher draußen einiges an Getöse war und, wie sich später herausstellte, Rebellen Waffen der Armee gestohlen haben.

Doch dies Interessierte die Charaktere weniger, auch wenn sie einige Sorge hatten, ob sie mit dem Quecksilber ohne Probleme entkommen könnten, falls eine Revolution losbrechen sollte.

Ich habe alle Nebenplots rigoros weggestrichen, da diese den Zeitrahmen einfach gesprengt hätten. Das ist natürlich schade, da die Plots wirklich spannend sein können, aber auf einer Con würde es einfach zu sehr ausufern.

Nachdem eine Ausgangssperre verhängt wurde, wurde sich am nächsten Tag dem Poch gewidmet und hier schlugen sich der Auserwählte der Gruppe sehr gut und kam ohne größerer Probleme ins Finale

Die Pochregeln sind eigentlich sehr einfach und gingen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut von der Hand. Die zweite Runde lief deutlich flüssiger ab als die erste.

Am nächsten Tag gewannen die Spieler tatsächlich das Tunier und dann brach die Revolutiuon über sie herein. In den Wirren der Kämpfe zwischen Soldaten und Arbeitern fielen der Gruppe sofort Rouven und Jekatherina auf, welche sich mit dem roten Quecksilber davon machen wollten.

In einer wilden Verfolgungsjagd durch die Minenstadt und darauf folgen Luftschiffverfolgung gelang es den Spielern sowohl das Quecksilber zu erobern als auch zu entkommen.

Danach waren alles zufrieden, die Welt hat ihnen super gefallen und auch Fate kam super an.
Alles in allem eine gelungene Spielsitzung die zwar erst stockend aber dann rasant an Fahrt aufgenommen hat.

Vielen Dank an die Spieler und die Organisatoren.

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RPG-Blog-O-Quest Februar 2018: Das perfekte Rollenspiel

blog-o-quest

Merimac von Spiele im Kopf hat diesen Monat die Fragen für das Blog-O-Quest gestellt und ich habe mich aufgemacht diese zu beantworten:

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln kommen (fast immer) mit einem Würfel aus, der ein möglichst hohe Zahl zeigen soll. Ich bin kein Freund von (ausufernden) Poolsystemen, mit Schrecken erinnere ich mich an meine Ausflüge in die Welt der Dunkelheit oder Shadowrun. Auch die drei W20 bei DSA sind mir ein Dorn im Auge.

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting hat alles. Einfach weil man sich  damit alle Möglichkeiten offen lässt (so etwas gibt es meines Wissens nach bei TORG). Fantasy hat zwar einen besonderen Platz in meinem Herzen, einfach weilich damit angefangen habe. Aber natürlich sind auch andere Settings toll und darum meine, eher ausweichende, Antwort.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDFe. Das perfekte Starterprodukt besteht aus einer Schachtel mit allem was man zum Spielen braucht. So wie der Uhrwerk Verlag es bei Splittermond gemacht hat, in der Einsteigerbox sind alle Dinge enthalten die man braucht (und diverse Gimmicks die nicht unbedingt nötig sind) und sie ist ihr Geld wirklich wert.

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen sind ganz unterschiedlich. Wieder eine eher schwammige Aussage. Jeder Ergänzungsband hat seine Vorteile, so können Abenteuer, Sandkasten und Kampagnen sehr inspirierend sein oder den gestressten Spielleiter entlasten. Hintergrundbände habe auch etwas für sich, es kommt halt darauf an wie sehr ich die Welt selbst formen möchte. Bei meiner aktuellen 13th Age Runde bräuchte ich nur Abenteuerbände und bei Savage Worlds bräuchte überhaupt keine Ergänzungsprodukte, da ich alles selbst entwerfe bzw. mit den Grundregelwerk und dem SciFi Kompendium alles habe, was ich brauche.

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör sind Spielkarten (wenn mit Spielkarten, Ausrüstungskarten, Fähigkeitenkarten usw. gemeint sind). Diese können sehr nützlich sein und lassen die Spieler viel weniger in den Regelwerken suchen.

Bonusantwort
Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von Judith und Christian Vogt. Da momentan total auf dem Eis und Dampf Trip bin, wären diese beiden meine erste Wahl für diesen Posten.

 

Wie der RPG-Blog-O-Quest funktioniert?

Und für die, die den monatlichen RPG-Blog-O-Quest immer noch nicht kennen, ist hier auch noch einmal die Erläuterung zu der monatlichen Aktion zusammengefasst:

  • An jedem Monatsersten stellen unterschiedliche Blogs, organisiert über das Forum auf RSP-Blogs, dem Rollenspielvolk fünf +1B Fragen (in der Regel in Form von Lückentexten), um deren Beantwortung auf Blogs, in Podcasts, in Vlogs oder in Foren gebeten wird.
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema um den sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung der Links freuen sich die Ausrichter.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos (alle drei sind auf dieser Seite dargestellt) dürfen selbstverständlich in den Beiträgen benutzt werden.

Kreuzkönig – Ein Abenteuerband für Eis und Dampf

Normalerweise schreibe ich hier keine Rezensionen. Nun hat es sich aber bei einer kleinen Twitterdiskussion ergeben, dass ich für den obigen Band erhalten habe und darum schreibe ich hier dazu etwas.

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Hier einmal das wirklich großartige Cover des Abenteuerbandes

Kreuzkönig ist kleines Heft welches 114 Seiten fast, die Bindung und der Druck sind wie immer bei Uhrwerk sehr gut und lassen keine Wünsche offen. Die Grafiken im Inneren sind wirklich sehr schön und wurden von Mia Steingräber, Hannah Möllmann und Janina Robben erstellt.

Nach einer kurzen Einleitung geht es gleich mit dem ersten Abenteuer los, dieses wurde von Hannah Möllmann (@waytooshiny) und Jörg Hagenberg (@Carragen00) geschrieben und heißt „Volles Haus und rotes Quecksilber“. Und der Name ist Programm, die Figuren der Spieler erhalten die Möglichkeit an einem Pochturnier (in Aenglang auch Poker genannt) teilzunehmen, bei welchem der Gewinner 50kg reinstes rotes Quecksilber als Siegprämie bekommt. Da dieses Material sowohl bei der Energiegewinnung als auch bei der Shellyforschung eine wichtige Rolle spielt sind natürlich einige Parteien hinter diesem Zeug her.
Und darum dreht sich auch ein Großteil des Textes, es werden die einzelnen NSCs vorgestellt, warum und wie sie an ihr Ticket gekommen und sind und was sie mit dem Quecksilber vorhaben.
Um die ganze Sache noch ein wenig aufzupeppen, kommt noch hinzu, dass die Arbeiter in der Minenstadt sich ausgerechnet diesen Zeitpunkt für einen Aufstand gegen ihre Unterdrücker ausgesucht habe.
Also genug Stoff für Intrigen als auf für die eher körperliche Action. Das Abenteuer an sich ist sehr linear aufgebaut, was ja für ein Fateszenario eher ungewöhnlich ist. Da die Figuren aber allesamt interessant sind und das Szenario abwechslungsreich und spannend ist funktioniert es bestimmt sehr gut. Ich persönlich werde es auf dem Gratisrollenspieltag anbieten und dann hier natürlich einen Spielbericht schreiben.

Das zweite Abenteuer ist wieder von Hannah Möllmann (@waytooshiny) und Jörg Hagenberg (@Carragen00) geschrieben worden, welche aber diesmal von Judith Vogt (@JudithCVogt) und Christian Vogt (@EisundDampf) unterstützt wurden.
Das Abenteuer ist in Rumelien (dem früheren Österreich) angesiedelt und beschäftigt sich ausgiebig mit den Freiheitskämpfer (manche würden Terroristen sagen) der Habsburger und ihrem Gegenstück den osmanischen Herrschern (viele würden Besatzer sagen).
Das Abenteuer ist schön ausgearbeitet und bietet einen schönen Einstieg für die Figuren der Spieler, welche so gleich in die Geschehnisse rein gesogen werden. Im Laufe des Abenteuers können sie sich entscheiden für welche Seite sie Kämpfen wollen und treffen dabei auf geheimnisvolle Sekten und verrückte Wissenschaft (und auf Sekten die verrückte Wissenschaft nutzen wollen), verblendete Extremisten und solche die nicht soweit gehen wollen. Außerdem gibt es (natürlich) die Möglichkeit für Luftkämpfe und die Möglichkeit einen Dom in Schutt und Asche zu legen.
Das Abenteuer ist nicht linear aufgebaut und gibt den Spielern die Möglichkeit frei ihre nächsten Schritte zu wählen. Ich mag das Landkartenrätsel und werde dafür bestimmt eine Bibel mit an den Tisch bringen. Alles in allem ein tolles Abenteuer mit viel Action und der Möglichkeit den Grips der Spieler zu fordern.

Fazit: Mit Kreuzkönig legt der Uhrwerk Verlag ein weiteres tolles Kapitel in der Erfolgsgeschichte Eis und Dampf nach. Die Abenteuer sind sehr interessant und beide würde ich wirklich gerne Spielen. Die Prämisse des zweiten Abenteuers klingt einfach großartig und das erste ist ein toller Mix aus Action und sozialen Auseinandersetzungen.
Also jeder der in der Welt von Eis und Dampf spielt (bzw. leitet) sollte sich diesen Band mal anschauen, auch wenn es nur zur Inspiration sein sollte.

13th Age – Auf der Suche nach dem Steindieb Teil 2

Mit einem Tag Verspätung kommt hier der erste Spielbericht des Jahres:

Die erste Spielsitzung des neuen Jahres setzt genau dort an wo wir aufgehört haben. Arien hatte aber in der letzten Sitzung noch ein ganz tolles Glaubensbekenntnis aufgesagt, welches von der Spielerin komplett spontan aus dem Ärmel geschüttelt wurde. Aus diesem Grund poste ich es hier noch, auch wenn es im letzten Eintrag vergessen habe.

Ich glaube an Melianna, die Schöpferin
die helfende Hand im Himmel und auf der Erde
Und an die Ikonen, die gemeinsam mit mir
das Gute bewegen.
Ich glaube an das Gute im Leben,
das Gut werden durch gute Taten,
Ausrottung des Bösen und
immerwährend Hilfe.
Hivyo njje

Nachdem Jascha entkommen ist hörte man die Stadtwachen näher kommen, der Gruppe gelang es der Gruppe sich relativ unbemerkt von der Szenerie zu entfernen. Man suchte daraufhin den örtlichen Melianna Tempel auf (welcher eher einem Schrein entsprach) um dort ein Ritual zu vollführen, mit welchem man Jascha aufspüren wollte.

An dieser Stelle war ich ein wenig im Zwiespalt, auf der einen Seite wollte ich die Gruppe nicht unbedingt mit Gesetzeshütern aufhalten, auf der anderen Seite wie sinnvoll ist eine Welt wo so ein Kampf stattfindet und die Stadtwachen nichts machen? Ich habe daraufhin die Spieler einige Würfe machen lassen, welche so gut waren, dass sie entkommen konnten. Außerdem hatten sie einige kreative Ideen.

Dies gelang auch einigermaßen zumindest konnte man feststellen, dass Jascha sich in einem Wäldchen südlich vom Tempel aus versteckt hält. Natürlich machte die Gruppe sofort die Pferde bereit und ritt in Richtung Süden, dort bemerkte Myr eine komischen Geruch in der Luft und führte sie Gruppe so zur Botschaft der Hochdruidin, einem Wäldchen inmitten der Stadt.

Dort konnte Myr dann auch durch geschicktes Verhandeln, die gewünschte Karte erstehen und so machte man sich wieder raus aus dem Wald. Der Weg führte nun nicht aus der Stadt, sondern wieder in die Bibliothek. Dort angekommen machte sich der Bibliothekar gleich ans Zetern und verfluchte Arien und Lilixy für ihren letzten Besuch, zusammen mit Erlan’Drel.

Durch eine schnelle und zielführende Recherche konnte dann auch die ungefähre Lage des Dorfes ermittelt werden. Dies befand sich anscheinend südwestlich von Santa Cora, also wurden rasche Überlegungen angestellt, ob es nicht besser wäre per Schiff zu reisen, immerhin könnte man so mehr als zwei Wochen sparen.
Myr war dagegen schlimm genug, dass sie in einer Stadt waren aber dann noch ein Schiff? Nein Danke.

Der Rest der Gruppe beschloss also Myr zu betäuben und ihn so auf das Schiff zu schaffen. Was folgte war eine relativ ereignislose Reise per Schiff und so erreichte die Truppe Santa Cora. Wo die Paladine und die Klerikerin zum beten in Kathedrale gingen und der Rest sich so in der Stadt vergnügte.

Hier wurde eigentlich wieder ein Sprung gemacht bei dem die Spieler abwechselt beschreiben welch Unbill ihnen auf der Reise begegnet. Leider waren die Kreativensäfte nicht in Wallung und einer der Spieler hatte gar keine Idee. Er hatte schon ein paar Bier getrunken und die Situation hat mich mal wieder dran erinnert warum ich eigentlich gegen Alkohol am Spieltisch bin.
Nach der Ankunft machten wir dann auch Schluss da sich draußen ein Schneesturm zusammenbraute und ich noch ein gutes Stück durch einen Wald fahren musste.

Am Wochenende werde ich einem Paladinspieler seine Figur umbauen und daraus einen Palarden machen (also einen Paladin/Barden Multiklasse). Ich bin gespannt wie das so wird.

Random Blog Encounters Fünf Fragen

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Das gute gelbe Zeichen hat 1W100 Random Blog Encounters gepostet, also ein guter Grund mit den Rollbutler zu schnappen und mal fünf der hundert Fragen zu beantworten.

Frage 18: Hund oder Katze? Kaffee oder Tee? Eher Elf oder Ork? Gut oder Böse?Diese Frage(n) kann ich sehr eindeutig (und kurz) beantworten: Hund. Tee. Ork. Gut.

Frage 35: Für D&D sind bereits drei Filme herausgekommen, für elektronische Rollenspiele kommen alle naselang Filme raus. Es gibt auch Filme über das Rollenspiel. Schaust du solche Filme? Warum oder warum nicht? Und über welches Rollenspiel sollte es einen Film geben.
Naja es gibt ja die berühmten The Gamers Filme, welche ja eher parodistisch sind und mir persönlich gut gefallen. Außerdem gibt es ja den Film Dark Dungeons (von den The Gamers Machern) nach dem berühmt berüchtigten Chick Trakt von Jack Chick, welcher mir als Parodie auch sehr gut gefällt.
Und natürlich darf den Film „Mazes and Monsters“ mit Tom Hanks nicht außen vor lassen, welcher ein kurioses und für Rollenspieler unfreiwillig komischer Film ist, einen aber vor dem ernst gemeinten Hintergrund nur den Kopf schütteln lässt.
Ansonsten wäre glaube ich ein Biopic über Gary Gygax sehr interessant.

Frage 32: Rollenspielender Blogger oder bloggender Rollenspieler? Wie wichtig ist beides im Vergleich zueinander?
Ich bin ein bloggender Rollenspieler, da ich an vorderster Stelle ein Rollenspieler bin der einfach nur ein Spielberichte aufschreibt, auch damit ich einen Überblick über NSCs, Abenteuer usw. behalte. Wenn ich das auf einer Webseite machen und vielleicht noch ein paar Leute es lesen und für gut befinden freut mich das und ist motivierend es weiterhin zu machen. Sollte aber von heute auf morgen das Internet kollabieren bin ich relativ sicher auch weiterhin zu spielen, auch ohne darüber bloggen zu können.

Frage 56: Battlemap, Minis und Tiles? Selbstgebastelt oder gekauft?
Da ich kein wirklich geschickter Bastler bin (für ein Regal oder so reicht es, solange es nicht filigran sein sollte, aber für mehr auch nicht), kaufe ich solche Dinge lieber fertig. Auch ein Grund warum ich nie mit Warhammer warm geworden bin.

Frage 23: Sollte es zu einem deiner Lieblingssysteme Merch oder Bücher geben, konsumierst du diese? Sind die Bücher auch für nicht Eingeweihte lesenswert?
Kommt drauf an, die Bücher zu Eis und Dampf von den Vögten habe ich verschlungen und würde sie auch jedem anderen weiter empfehlen. Früher habe ich alles an DSA Romane gelesen was mit unter die Finger gekommen ist. Aber ob ich da alle an DSA-Fremde Personen empfehlen würde, das weiß ich nicht.
Die meisten Romane zu Spielsystem (oder -welten) sind doch sehr spezifisch und für den allgemeinen Leser vielleicht eher schwer zugänglich, da sie oftmals nicht herausragend geschrieben sind und ihren Reiz aus dem ursprünglichen Spiel ziehen.
Zumindest meiner Meinung nach.

Blog-O-Quest #028 – Jahresrückblick 2017 und Vorschau 2018

blog-o-quest

1. Meine erste Spielrunde 2018 war/wird Savage Worlds in Space, zumindest war dies bis letzten Samstag um 18:15 Uhr der Plan, doch dann erreichte mich die Absage eines Spielers und so wurde es ein netter Brettspielabend mit den verbliebenen zwei Spieler. Darum lautet meine Antwort, meine 13th Age Runde Ende Januar.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde war als der Steindieb eine ganze Stadt verschluckt hat und die Gruppe diesem Ereignis grade so entgehen konnte.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?
Das Dungeon World Deluxe Regelwerk von System Matters, alles in allem ein wunderschönes Buch mit tollen Ideen und Regeln. Außerdem war ich schon immer der Meinung es sollte viel mehr einspaltige Layouts in Rollenspielbüchern geben.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?
Dies war sehr wahrscheinlich 13th Age, diese Mischversion aus D&D 3.5 und D&D 4E mit einigen eigenen Ideen gefällt mir immer noch sehr gut. Am Anfang des Jahres hatte ich da noch zwei Runden und ich denke in der einen Runde wird in Erinnerung bleiben wie sich der Dieb geopfert hat, um ein riesiges außerplanetares Gehirn in die Luft zu sprengen und in der anderen Gruppe wie ein lebendender Kerker ein ganze Stadt verschluckte und sie grade noch entkommen konnten.

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum?
Das Dresden Files Rollenspiel von Prometheus Games, dieses ist noch nicht erschienen aber ich habe soviel Energie in Wut und Ärger gesteckt, dass es am Ende reine Zeitverschwendung war. Aber irgendwie habe ich dadurch eine innere Ruhe erfahren, welche es mir möglich macht die Dinge so zu nehmen wie sie kommen (oder halt nicht kommen) und Verspätungen entspannter hinzunehmen.