Archiv für den Monat Januar 2017

Ideen für den Goblinmarkt

Der gute Greifenklaue hat ein paar super Ideen für den Goblinmarkt aus dem Abenteuer Feenhandel für Beyond the Wall.
Ein paar wirklich schön Ideen sind dabei, die diesen eh schon großartigen Schauplatz noch mehr aufwerten.

Ich hab neulich das Beyond the wall-Abenteuer Feenhandel gespielt {wie hier berichtet}, wo die Charaktere auf einen Goblinmarkt kommen und allerlei tolle Sachen {Augen, die nachts sehen} für ungewöhnliche Preise {die Erinnerung der letzten drei Tage} kriegen. Meine Gruppe hat das genossen und schnell das im Abenteuer stehende Angebot durch – daher zwei W20-Tabellen, die […]

über [Karneval] Angebote und Preise auf dem Goblinmarkt — Greifenklaue’s Blog

Filmrezension Monster Trucks

Frei nach Thomas Michalskis Artikel Dinge einfach mal nicht Kacke finden schreibe ich heute mal ganz unpassend eine Rezension zu einem Film den ich gestern mit Midikid geschaut habe.

Und zwar zu Monster Trucks einem Film aus dem Jahre 2016, welcher seit dem 26.01.2017 auch in den deutschen Kinos läuft.

In dem Film geht es genau um das was der Titel vermuten lässt um Monster und Trucks, welche diesen Monstern als eine Art Rollstuhl dienen. Ich würde ja nun auf Spoiler hinweisen, aber die Story ist so dünn, dass es eigentlich Verschwendung wäre.
Aber trotzdem in dieser Stelle möchte ich darauf hinweise, dass ich den Plot hier erzählen werde und jedem dem dies nicht passt sollte nun lieber aufhören zu lesen.

In Monster Trucks geht es darum, dass eine Ölbohrfirma (Evil (TM)) in den Bergen von Dakota nach Öl bohrt, dabei entdecken sie, dass unter ihnen ein Ökosystem existiert, welches sich in abgeschlossenen mehrer Meilen großen Seen entwickelt hat.
Wie das mit den Evil (TM) Firmen so ist, bohren sie trotzdem weiter um an den Brennstoff heran zu kommen.
Dabei werden durch Wassserdruck drei Wasserwesen aus den See geschossen und legen die Bohrtürme in Schutt und Asche. Zwei werden von dem noch viel böseren Schurken gefangen genommen und das dritte kann in einem schrottreifen Truck auf einen Schrottplatz entkommen. Dort trifft es auf den Jugendlichen Trip, dieser ist der typische Rebell und schraubt gerne an seinem Auto rum.
Die beiden freunden sich an und Trip entdeckt, dass das Wesen, welches er übrigens Creech nennt, aus irgendwelchen Gründen mit seine Tentakel eine ungeheuren Drehmoment erzeugen kann (wofür auch immer ein eigentlich aquatisches Wesen in einem unterirdischen See, diese Fähigkeit braucht) und nutzt dies um es in seinem Truck zu verstecken und es als Motor für diesen zu nutzen.
Ach ja und dann gibt es noch Meredith welche sich ein wenig in Trip verliebt hat und diesem hilft. Die Liebesgeschichte ist aber so nebensächlich, dass sich die beiden im ganzen Film nicht einmal küssen, sie halten für ungefähr zwei Sekunden Händchen und das war es.

Es kommt wie es kommen muss, der fiese Chef und der noch fiesere Scherge der fiesen Ölfirma wollen die Wesen entsorgen um so weiter nach Öl bohren zu dürfen. Nach diversen coole und lustigen Actionszenen werden die Bösewichte, mit Hilfe eines geläuterten Wissenschaftlers besiegt und die Wesen gerettet.

Meine persönliche Highlights waren die Verfolgungsjagd in der kleinen Stadt, bei welcher der Truck auf Häuser klettert und über Dächer springt und die Szene kurz vor Schluß, als der eigentlich gutherzige Stiefvater von Trip diesem hilft in der ein fünf Meter großen Baufahrzeug über die Autos der Bösewichte fährt und den Monster Trucks so eine Rampe baut, sie entkommen können.

Um es mit den Worte von Michael Mingers aus dem Dorpcast zu sagen „Ein herrlicher Unfug“ und das trifft es einfach perfekt. Wer gerne Autos und Monster in einem haben möchte und von rasanten Verfolgungsjagden unterhalten werden möchte, der ist hier genau richtig. Natürlich macht Story keinen Sinn, aber das macht bei so einem Film denke ich nichts, da man so eine Story gar nicht erst erwartet.
Ich und mein Sohn wurden von diesem tollen „Jungsfilm“ gut unterhalten und hatten beide viel Spaß.

Beyond the Wall mit den Kidz (zumindest 2/3) Teil 6

Gleich im Anschluss an Feenhandel haben wir haben wir das Abenteuer Die Trollsaga hinten dran gehängt, ähnlich wie mein Spielleiter in meiner anderen Runde habe ich direkt nachdem die Helden aus der Feenwelt zurück gekehrt sind angesetzt.

Die beiden hatten also keine Chance zu verschnaufen, was aber nix machte da die Hexenschülerin nicht gezaubert hatte und auch sonst nicht gekämpft wurde.
Morgan und Jones kamen also aus der Schänke und Jones wollte unbedingt noch Kräuter sammeln gehen, im Wald hörten die beiden dann merkwürdige Geräusche welche aber ignoriert wurden und so gingen beide Schlafen.
Jones erwachte am nächsten Morgen unsanft, da sein Haus unter Wasser stand. Anscheinend  war aus irgendwelchen Gründen der Fluss über die Ufer getreten.
Da meine Kinder aber, im Gegensatz zu einigen Spielern aus der anderen Gruppe, den Aufbau eine Staudamms verstehen machten sie sich sogleich auf Flussabwärts zu wandern.

Nach einigen Kilometern trafen sie dann einen Zwerg und dieser beweinte seine Frau welche anscheinend bei der Überflutung ihrer Höhle davon gespült wurde. Durch gutes zureden von Morgan gelang es den Helden den Zwerg davon zu überzeugen ihnen zu Folgen und außerdem konnte der Zwerg ihnen noch nähere Informationen zum Grund der Überflutung zu geben.

Anscheinend hat ein Troll einen Damm gebaut und so das Wasser gestaut. Also machten sie sich zu dritt auf den Troll von seinem schändlichen Treiben abzuhalten.
Unterwegs kamen sie dann an einer Reihe Grabhügel vorbei und beschlossen diese zu überqueren und zu ignorieren.
Doch leider brachen sie ein und landeten so im Grab einer lang vergessenen Barbarenkönigin.
Nachdem sie nun drei Skelette besiegt hatten, und so den ersten Kampf der Runde bravorös bestanden hatten, erhob sich die Königin und stellte ihnen eine Aufgabe, sie sollten aus drei alten Schwertern das der Königin erkennen.
Dabei gab ich ihnen einen kleinen Hinweis, dass auf einem Schwert das selbe Symbol wie auf dem Gürtel der Barbarin zu finden ist.
So erfüllten Morgan und Jones diese Aufgabe und wurden mit einem Schluck magischen Met belohnt. Zu diesem gab die Königin noch den Hinweis, dass er ihnen helfen kann wenn sie einen Feind, dass Unrecht entgegen schreien welches er ihnen angetan hat.

Nun ging es weiter zum Troll. Dieser wurde auf dem Damm gestellt und nachdem Morgan versucht hatte ihn verbal von seinem Treiben abzubringen, wurde gekämpft.
Und dieser Kampf ging echt schnell vorbei, sowohl Morgan als auch Jones schrien dem Troll das Unrecht entgegen und spien Feuer auf ihn. Dabei würfelten Midi- als auch Maxikid zu super, dass der Troll in der ersten Kampfrunde Geschichte war.
Nun wurde noch der Damm zerstört und das Abenteuer war geschafft.

Was mir bei diesem Abenteuer besonders aufgefallen ist, dass ich mehr auf die Welt eingehen muss. Ich glaube meinen Kindern ist nicht klar, dass sie wirklich viele Möglichkeiten haben. Sie greifen nach dem roten Faden ohne sich vorher Informationen bei den Dorfältesten oder so einzuholen. Sie sind einfach losmarschiert ohne jemanden bescheid zu sagen oder ähnliches.
Ich glaube, da habe ich ein wenig versagt, da es mir anscheinend nicht gelungen ist die Welt lebendiger darzustellen und so aufzuzeigen, dass es noch andere Dinge gibt die ihnen vielleicht geholfen hätten.

Ich werde auf jeden Fall versuche mich zu bessern und hoffe, dass es bald weiter geht.

Beyond the Wall mit den Kidz (zumindest 2/3) Teil 5

Fortsetzung von Teil 4

So nachdem die Kobolde besänftig waren kamen die beiden nun zum Palast des Feenkönigs und vor diesem fanden Morgan und Jones eine Markt auf dem allerlei Dinge feilgeboten wurden.

Nachdem einige Waren begutachtet wurden aber die Preise, wie Finger, die erste Person die man bei seiner Rückkehr trifft oder das eigene Erstgeborene, von den Abenteurern, als zu teuer ablehnt wurden und die Verkäufer keine Eier, Pilze oder alten Münzen annehmen wollten kamen sie zu einem Stand der Namen verkauft.
Namen haben in der Feenwelt große Macht und so beschlossen Morgan und Jones den Namen des Feenkönigs zu kaufen, nach harten Verhandlungen konnten sie diesen erwerben und zwar (wenn ich mich recht erinnere) für den Preis eines Sommertages.

So gewappnet machten sich die beiden auf zum Feenkönig, dort trafen sie auf zwei Wachen, einen Kobold und einen Oger, und nach geschickten Verhandlungen und Tricksereien gelang es Morgan und Jones zum Feenkönig vorgelassen zu werden.
Diese Szene ging sehr schnell vorbei, da Morgan dem Feenkönig seinen wahren Namen angeboten hatte, wenn dieser Derwyn freiließe. Der König war damit einverstanden und so fanden sich die drei im Keller der Schenke wieder, wo alles angefangen hatte.

Ich finde es sehr schön, wie unterschiedlich doch ein eigentlich gleiches Abenteuer ablaufen kann. Wenn man diesen Bericht mit meinen anderen Berichten hier und hier in welchen jeweils von dem Abenteuer Feenhandel berichtet wird kann sehen, dass es zwar das gleiche Abenteuer ist aber doch ganz unterschiedlich Geschichten dabei heraus gekommen sind.