Filmrezension Monster Trucks

Frei nach Thomas Michalskis Artikel Dinge einfach mal nicht Kacke finden schreibe ich heute mal ganz unpassend eine Rezension zu einem Film den ich gestern mit Midikid geschaut habe.

Und zwar zu Monster Trucks einem Film aus dem Jahre 2016, welcher seit dem 26.01.2017 auch in den deutschen Kinos läuft.

In dem Film geht es genau um das was der Titel vermuten lässt um Monster und Trucks, welche diesen Monstern als eine Art Rollstuhl dienen. Ich würde ja nun auf Spoiler hinweisen, aber die Story ist so dünn, dass es eigentlich Verschwendung wäre.
Aber trotzdem in dieser Stelle möchte ich darauf hinweise, dass ich den Plot hier erzählen werde und jedem dem dies nicht passt sollte nun lieber aufhören zu lesen.

In Monster Trucks geht es darum, dass eine Ölbohrfirma (Evil (TM)) in den Bergen von Dakota nach Öl bohrt, dabei entdecken sie, dass unter ihnen ein Ökosystem existiert, welches sich in abgeschlossenen mehrer Meilen großen Seen entwickelt hat.
Wie das mit den Evil (TM) Firmen so ist, bohren sie trotzdem weiter um an den Brennstoff heran zu kommen.
Dabei werden durch Wassserdruck drei Wasserwesen aus den See geschossen und legen die Bohrtürme in Schutt und Asche. Zwei werden von dem noch viel böseren Schurken gefangen genommen und das dritte kann in einem schrottreifen Truck auf einen Schrottplatz entkommen. Dort trifft es auf den Jugendlichen Trip, dieser ist der typische Rebell und schraubt gerne an seinem Auto rum.
Die beiden freunden sich an und Trip entdeckt, dass das Wesen, welches er übrigens Creech nennt, aus irgendwelchen Gründen mit seine Tentakel eine ungeheuren Drehmoment erzeugen kann (wofür auch immer ein eigentlich aquatisches Wesen in einem unterirdischen See, diese Fähigkeit braucht) und nutzt dies um es in seinem Truck zu verstecken und es als Motor für diesen zu nutzen.
Ach ja und dann gibt es noch Meredith welche sich ein wenig in Trip verliebt hat und diesem hilft. Die Liebesgeschichte ist aber so nebensächlich, dass sich die beiden im ganzen Film nicht einmal küssen, sie halten für ungefähr zwei Sekunden Händchen und das war es.

Es kommt wie es kommen muss, der fiese Chef und der noch fiesere Scherge der fiesen Ölfirma wollen die Wesen entsorgen um so weiter nach Öl bohren zu dürfen. Nach diversen coole und lustigen Actionszenen werden die Bösewichte, mit Hilfe eines geläuterten Wissenschaftlers besiegt und die Wesen gerettet.

Meine persönliche Highlights waren die Verfolgungsjagd in der kleinen Stadt, bei welcher der Truck auf Häuser klettert und über Dächer springt und die Szene kurz vor Schluß, als der eigentlich gutherzige Stiefvater von Trip diesem hilft in der ein fünf Meter großen Baufahrzeug über die Autos der Bösewichte fährt und den Monster Trucks so eine Rampe baut, sie entkommen können.

Um es mit den Worte von Michael Mingers aus dem Dorpcast zu sagen „Ein herrlicher Unfug“ und das trifft es einfach perfekt. Wer gerne Autos und Monster in einem haben möchte und von rasanten Verfolgungsjagden unterhalten werden möchte, der ist hier genau richtig. Natürlich macht Story keinen Sinn, aber das macht bei so einem Film denke ich nichts, da man so eine Story gar nicht erst erwartet.
Ich und mein Sohn wurden von diesem tollen „Jungsfilm“ gut unterhalten und hatten beide viel Spaß.

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