Archiv der Kategorie: Blog-O-Quest

RPG-Blog-O-Quest #24: Charaktere

Die aktuelle Blog-O-Quest wurde von der guten Timber gestellt und ich werde nun versuchen die von ihr gestellten Fragen so gut wie möglich zu beantworten.

blog-o-quest

1. Nach welchen Gesichtspunkten und aufgrund welcher Inspirationen baust du deine Charaktere?
Meistens baue ich meine Charaktere nachdem ich Charakterklassen in Büchern entdeckt habe. Diese lassen mich dann oft an Film-, Comic- oder Romanfiguren denken und diese möchte dann irgendwie nachbauen.
2. Was fällt dir am Leichtesten bzw. am Schwersten beim Charakterbau und warum?
Am schwersten fällt es mir meistens einen Namen zu finden. Am leichtesten finde ich einen Charakterhintergrund zu bauen. Ich persönlich finde nämlich, dass er schnell lächerlich wird wenn man sich bei Namen von bekannten Charakteren inspirieren lässt (Mein erster DSA Charakter hieß wirklich Conan Orktöter), da mit Namen die meisten Leute etwas verbinden. Dies sieht bei Hintergründen schon anders aus, wenn ich als Hintergrund für meinen Hexer „wurde in einem Hexerzirkeln von einem dämonischen Müller ausgebildet“ denken die wenigsten zuerst an Krabbat.
3. Recycelst du gelegentlich Charaktere, die du in einer früheren Runde schon einmal gespielt hast, für neue Runden und warum oder warum nicht?
Ja manchmal schon, wenn ein Charakter nur kurz zum Einsatz gekommen ist oder ich wirklich an dem Charakter hänge, kann dies vorkommen. Meistens übernehme ich aber das Konzept und baue dann einen abgewandelten Charakter der sehr ähnlich ist.
4. Wie stehst du zum Charaktertod? Darf dein Charakter sterben bzw. unter welchen Umständen?
Der Charakter darf immer sterben wenn ich einen Wurf verhaue. Wenn ich mich dazu entschließe den Charakter einen Turm hochklettern zu lassen und verhaue nach 50m den Wurf und er stürzt ab, dann ist er vermutlich Matsche. Es sollte schon bei einer Herausforderung passieren, aber wenn es so ist, dann ist es halt so.
5. Was bedeutet Charakterentwicklung für dich?
Veränderung, es gibt für mich nicht unglaubwürdigeres als ein Charakter der nach vielen Abenteuern noch genauso drauf ist wie am Anfang seiner Karriere.

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Blog-O-Quest #18 – Magie und Technik

Der gute Greifeklaue hat diesen Monat zur Blog-O-Quest gerufen und ich bin diesem Ruf gefolgt.

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Darum beantworte ich hier mal seine 5 Fragen

1.) Magie und Technik im selben Setting finde ich oft gut, auch wenn die Technik leider oft hinter Magie zurückstecken muss oder die Magie die Technik beeinflusst (oder umgekehrt).

2.) Ein abgestürztes UFO als Dungeon, warum nicht? Auch wenn meiner doch meist eher konservativen Spieler dem vermutlich eher negativ gegenüber stehen würden.
Bei Numenera sind als Raumschiffe aber durchaus als Dungeon an der Tagesordnung.

3.) Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note?
Nein, habe ich bisher nicht. Auch wenn ich bei Star Wars mal kurz überlegt habe. Da ich aber sowieso meistens SL bin, komme ich da eher selten in Versuchung.

4.) Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird?
Ich finde es eine valider Ansatz, da ich die selbe Meinung vertrete wie die Autoren. Jede weit genug entwickelte Technik für den Unwissenden wie Magie wirken muss.
Man stelle sich vor ein Marine mit einem Maschinengewehr landet bei König Artus und ballert da erstmal rum, was würden die Ritter wohl denken? Vermutlich sowas „Wow, lass uns ihn Merlin nennen und zum Hofmagier machen!“

5.) Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings?
Ich mag die Idee, leider funktioniert es eher selten bzw. nur wenn die Magie in Form von PSI oder der Macht daher kommt. „Echte“ Magie ala D&D klappt meiner Ansicht nicht so gut, aber ich bin gerne bereit mich vom bald erscheinenden Starfinder vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

Bonusfrage:

Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflusst hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflusst?

Die unendliche Geschichte, da sind soviel tolle Ideen drin, besonders für ein eher abgedrehtes Setting wie Numenera.