Archiv der Kategorie: Savage Worlds

Blog-O-Quest #028 – Jahresrückblick 2017 und Vorschau 2018

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1. Meine erste Spielrunde 2018 war/wird Savage Worlds in Space, zumindest war dies bis letzten Samstag um 18:15 Uhr der Plan, doch dann erreichte mich die Absage eines Spielers und so wurde es ein netter Brettspielabend mit den verbliebenen zwei Spieler. Darum lautet meine Antwort, meine 13th Age Runde Ende Januar.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde war als der Steindieb eine ganze Stadt verschluckt hat und die Gruppe diesem Ereignis grade so entgehen konnte.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?
Das Dungeon World Deluxe Regelwerk von System Matters, alles in allem ein wunderschönes Buch mit tollen Ideen und Regeln. Außerdem war ich schon immer der Meinung es sollte viel mehr einspaltige Layouts in Rollenspielbüchern geben.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?
Dies war sehr wahrscheinlich 13th Age, diese Mischversion aus D&D 3.5 und D&D 4E mit einigen eigenen Ideen gefällt mir immer noch sehr gut. Am Anfang des Jahres hatte ich da noch zwei Runden und ich denke in der einen Runde wird in Erinnerung bleiben wie sich der Dieb geopfert hat, um ein riesiges außerplanetares Gehirn in die Luft zu sprengen und in der anderen Gruppe wie ein lebendender Kerker ein ganze Stadt verschluckte und sie grade noch entkommen konnten.

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum?
Das Dresden Files Rollenspiel von Prometheus Games, dieses ist noch nicht erschienen aber ich habe soviel Energie in Wut und Ärger gesteckt, dass es am Ende reine Zeitverschwendung war. Aber irgendwie habe ich dadurch eine innere Ruhe erfahren, welche es mir möglich macht die Dinge so zu nehmen wie sie kommen (oder halt nicht kommen) und Verspätungen entspannter hinzunehmen.

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Savage Worlds in Space Teil 2

So nachdem in  Teil 1 die Zombies auferstanden sind und die Gruppe eher ungelenkt und lustlos war wurde diesmal alles viel Besser (Was vermutlich an der Abwesenheit des Störspielers gelegen hat).

Als wir die Gruppe das letzte Mal verlassen hatten, befand ich die Chefingenieurin auf an der Tür zur Raumstation und die restliche Crew war auf dem Schiff. Aber zum besseren Verständnis kommen hier nochmal die Charaktere:

Zero Sheppard – Kapitän des (noch) namenlosen Raumschiffs
Fräulein Heidi – Die Bordärztin
Olivia – Die Chefingenieurin
Coporal Dense – Soldat und Bordschütze

Diese vier bilden im Moment die Crew, vermutlich werden noch zwei Spieler dazu kommen. Der eine hat auch schon eine Figur mit mir gebaut und ich bin gespannt wie ich ihn einbauen kann.

Also die Ausgangssituation habe ich oben ja schon geschildert, Olivia im Gang zur Raumstation beobachtet die Zombies und die restliche Crew ist im Schiff, dann entschließen sich die übrigen auch noch dazu zur Ingenieurin zu gehen und somit sind alle auf der Raumstation.

Der Kapitän fragt die Ärztin ob sie ihnen etwas zu den Gründen für die Zombiefizierung sagen könnte und Fräulein Heidi meint sie bräuchte dafür eine Probe oder ähnliche. Kurzerhand entschließt sich Dense dazu einem der Wesen das Hörgerät samt Ohr und Hörnerv heraus zu schneiden, was unsere Olivia ziemlich stark mitnimmt.

Hier habe ich einen Mummwurf verlangt und Olivias Spielerin hatte es leider nicht geschafft, woraufhin sie zwei Punkte geistige Stabilität verloren hat.

Diese versucht nun die Versorgungsleitungen zu untersuche und eventuelle Reparaturen vorzunehmen, was ihr leider misslingt und sie das Licht auf der Station lahmlegt.

Hier wurde ein Wurf versaut und beim Wiederholungswurf per Bennie, wurde es auch nicht geschafft

Durch die Dunkelheit erwachten dann die Zombies zum leben und bewegten sich auf die Crew zu, Dense war mittendrin und versuchte seine Plasmagewehr einhändig über Kopf abzufeuern, da er von drei Zombies gepackt worden war. Leider klappte diese nicht so gut und er zerstörte den Rest der Stromleitung, welcher von Olivia übrig gelassen worden war.

Hier hatte ich dem Spieler einen kleinen Malus gegeben, da er seine große Waffe einhändig in einer eher unvorteilhaften Situation einsetzen wollte.

Nach einigem hin und her gelangt es der Besatzung wieder auf ihr Schiff zu gelangen und dort stellten sie dann fest, dass nicht nur das Licht aus war sondern auch der Strom für die Andockklammern weg war. Also musste wieder die Arme Olivia ran und diese manuell von außen lösen. Dies gelang ihr auch bravurös und so konnte das Schiff ablegen und zu einem anderen Dock fliegen. Denn die Mannschaft hatte erkannt, dass durch ihr Verhalten fast alle Zombies auf diese Seite der Station gekommen waren und somit die andere Seite frei sein müsste.

So dockten sie an einem anderen Schiff an und fanden dort die kleine Petra, welche auf ihre Eltern wartet. Diese waren kurz vorher auf die Station gegangen und seitdem hatte die kleine nichts mehr von ihnen gehört.

Nachdem der Kapitän dem Mädchen versprochen hatte sie wieder mit ihren Eltern zu vereinen, machte sich die Crew auf den Weg zum Verwaltungsbereich der Station, um dort nach hilfreichen Informationen zu suchen.

Dort angekommen und von Zombies verfolgt gelang es ihnen die Tür zu öffnen und sie starrten in die Mündung einer Waffe.

Hier endet nun unsere zweite Sitzung, die wirklich gut war. Natürlich wurde wieder viel geblödelt, aber es war nicht so exzessiv wie bei der ersten Sitzung und die Gags wurden auch von niemandem tot geritten.
Alles in allem hat es mir gut gefallen und ich bin gespannt wie es weiter geht.

Savage Worlds in Space Teil 1

Mit meiner anderen Gruppe, mit der wir einmal im Monat Beyond the Wall gespielt haben, spielen wir nun Savage Worlds in Space.
Als ich fragte was wir als nächstes spielen wollen, war die einhellige Meinung, dass wir doch mal Space Horror spielen sollten.

Nun hatte ich als System eigentlich Space Gothic angedacht, da ich davon doch einiges an Material habe und es bisher nur ein- oder zweimal genutzt habe.
Aber als ich mich dann so durch das Regelwerk gearbeitet habe, stellte ich fest, dass mir zu unübersichtlich, die Charaktererschaffung zu kompliziert und das System einfach doof ist. (Dies natürlich nur meine persönliche Meinung)

Darum habe ich mich dann mit dreien meiner sechs Spielern getroffen, um darüber zu beraten welches System wir den nun nehmen wollen. Ich hatte auf Turbo Fate gehofft, habe ihnen aber auch noch Savage Worlds zur Auswahl gestellt, welches es dann auch geworden ist.

Also haben wir uns daran gemacht Spielfiguren zu erschaffen, was auch ganz flott von der Hand ging, nachdem klar gestellt wurde, dass sie eine Raumschiffbesatzung spielen werden.
Und so entstanden, dann der Captain, die Bordingenieurin und die Bordärztin. Dann haben wir den ersten Spieltermin fest gemacht und bei dem kamen wir dann kaum zum spielen, da erst noch zwei weitere Charaktere erschaffen werden mussten. Ein Wissenschaftsoffizier und eine Art Space Marine.

Aber dann ging es los und dabei ist mir dann aufgegangen wo der Störfaktor in meinen Runden liegt. Es ist der Spieler, welcher angeblich die Magic Karten verloren hat. Wir fingen also an die Gruppe war auf dem Schiff und sollte an einer Raumstation andocken, um dort aufzutanken und Ersatzteile für ihre Kommunikatoren zu besorgen, da diese bei einem Sonnensturm beschädigt wurden.
Da fing der Spieler schon lustige Sprüche abzusondern „Ich kaufe mir erstmal eine Space Bifi an der Tanke“ und ähnliches. Beim ersten Mal war es auch lustig und alle haben gelacht. Beim zehnten Mal war es nicht mehr lustig und ich war genervt, besonders weil die anderen sich haben anstecken lassen und dann noch „Space Trump“ „Space Unterhosen“ usw. ins Renne geworfen haben.

Alle bis auf eine Spielerin, welche wirklich Bock gehabt hat und toll mitgespielt hat.
Der andere Spieler hat leider so ein Art die andere mitreist und das war rückblickend auch eines der Probleme, in der anderen 13th Age Gruppe in der er dabei war (nach dem Magic Karten Zwischenfall ist er ausgestiegen, da er angeblich keine Zeit mehr hat), war es ähnlich. Er war meistens unkonzentriert und hat immer nur doofe Sprüche raus gelassen. Dies fällt mir in der Retrospektive sehr massiv auf und ärgert mich auch ein wenig, da er ja bald nach Irland geht und ich ihn dann nicht noch für zwei oder drei Spielabende aufgenommen hätte.

Nun egal, nachdem also die Ersatzteile besorgt waren fasten sich alle Bewohner der Station an ihren Ohrkommunikator und fielen „tot“ zu Boden. Die Station wurde mehr oder minder fluchtartig verlassen und auf dem Schiff wurden dann per Sensoren festgestellt, dass nur fünf Leute an Bord der Station noch leben. Als plötzlich die übrigen Lebenszeichen wieder aufploppen.

Hier hatte der „Problemspieler“ mal einen lichten Moment, er gab einen Bennie aus, um dem Schiff einen ferngesteuerten Kamerabot zu spendieren. Leider hatte niemand die Fertigkeit Fahren und somit kann niemand den Roboter wirklich bedienen. Nachdem der Wurf daneben ging fiel der Roboter um und müsste per Hand aufgerichtet werden.

Und da kam dann meine heutige Starspielerin ins Spiel, sie gab ihrem Nachteil „Neugierig“ nach und bekam dafür einen Bennie, richtete den Roboter auf und stellte fest, dass sich die Bewohner der Station wohl in eine Art Zombies verwandelt hatten.
Außerdem untersuchte sie einen der Kommunikatoren und konnte einen technischen Defekt ausschließen.

Da hier leider mein Baby wach geworden ist, mussten wir die Sitzung vorzeitig beenden und machen hoffentlich bald weiter.